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Schweinfurt: Mädchen nach Badeunfall obduziert – Staatsanwaltschaft ermittelt

​​Nach dem tödlichen Badeunfall von zwei Schwestern am Schweinfurter Baggersee ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt gegen die Eltern.

​Wie ein Sprecher auf Anfrage mitgeteilt hat, geht es um den Vorwurf der fahrlässigen Tötung in Folge einer Verletzung der Aufsichtspflicht.

​Unterdessen sind die beiden Mädchen am Mittwochvormittag obduziert worden.

​Damit steht jetzt fest, dass sie ertrunken sind. Das hat die Polizei auf Anfrage mitgeteilt.

​Die Vernehmung der Eltern steht noch aus, sie müssen derzeit betreut werden. Dabei wollen die Beamten mit dem größtmöglichen Fingerspitzengefühl vorgehen – Trotzdem müsse geklärt werden, was am Baggersee passiert ist.

​Zum Hintergrund

​Wie berichtet, war es am Donnerstag zu dem tragischen Unfall gekommen. Die beiden Mädchen hatten, laut Polizei, unbeaufsichtigt im flachen Wasser gebadet – bis Badegäste Schwimmflügel hatten treiben sehen.

​Zahlreiche Ersthelfer hatten die beiden sechs- und sieben Jahre alten Mädchen aus dem Wasser gezogen und vorbildlich reagiert. Sofort wurden Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet.

​Die Schwestern wurden vor Ort reanimiert. Am Freitag starb die Siebenjährige, am Samstag wurde der Tod der jüngeren Schwester bekannt. ​

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Schweinfurt: Ermittlungen zu Unglück am Baggersee laufen

Die Ermittlungen zum tragischen Unglück am Schweinfurter Baggersee gehen weiter: Am Donnerstag sind dort zwei Schwestern im Alter von sechs und sieben Jahren im Wasser treibend gefunden und anschließend reanimiert worden. Über das lange Wochenende sind beide im Krankenhaus verstorben. Jetzt sollen die Eltern der Verstorbenen und auch Augenzeugen befragt werden, die das Unglück womöglich beobachtet haben. Laut Staatsanwaltschaft sollen auch die Leichen der Mädchen obduziert werden. Das soll genauere Informationen darüber geben, wie lange sie bis zu ihrem Fund unter Wasser waren. Aktuell arbeitet die Kriminalpolizei noch daran den Fall noch zu rekonstruieren. Die beiden Schwestern hatten unbeaufsichtigt gebadet und waren untergegangen. Badegästen fielen zuerst ein paar Schwimmflügel im Wasser auf, bevor die beiden Schwestern gesehen wurden.

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Schweinfurt: Schnüdel verlieren im DFB-Pokal

Was für ein Pokalabend in Schweinfurt – die Überraschung blieb aber aus! Vor mehr als 10.000 Zuschauern in der Riedel-Bau-Arena im Sachs-Stadion lieferten sich die Schnüdel und Fortuna Düsseldorf ein packendes Hin und Her. Am Ende behielt der Zweitligist die Oberhand: Düsseldorf gewinnt mit 4:2 und zieht in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Für Schweinfurt heißt es jetzt Fokus auf die 3. Liga. Am Samstag geht’s auswärts gegen Jahn Regensburg, Anstoß ist um 14 Uhr.

Fotoquelle Jan Händlmeier

Schweinfurt: 9 Verletzte nach Kellerbrand

Bei einem Kellerbrand in einem Schweinfurter Mehrfamilienhaus sind gestern Mittag neun Menschen leicht verletzt worden. Die Einsatzkräfte brachten die Bewohner in Sicherheit, sperrten den Keller ab und warnten die Nachbarn. Das Feuer war schnell gelöscht, außerdem konnte die Feuerwehr verhindern, dass sich die Flammen weiter ausbreiten. Bei neun Personen besteht der Verdacht, dass sie Rauch eingeatmet haben, eine von ihnen kam ins Krankenhaus. Die Brandursache ist noch unklar.

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Schweinfurt: 36-Jähriger wird übergriffig gegenüber Kindern

In Schweinfurt ist am Samstagabend ein 36-Jähriger auf einem Spielplatz in der Ludwigstraße übergriffig gegenüber Kindern geworden. Der Mann verteilte wohl Eis, soll sie aber auch gestreichelt und auf die Wange geküsst haben. Aufmerksame Eltern wurden misstrauisch, stellten den Mann zur Rede und alarmierten die Polizei. Die Beamten waren schnell vor Ort, nahmen den Mann vorläufig fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein. Es stellte sich heraus, dass der 36-Jährige bereits in der Vergangenheit durch ähnliches Verhalten auffällig geworden war. Ihm wurde verboten, sich den Kindern oder dem Spielplatz zu nähern. Sollte er gegen diese Auflagen verstoßen, droht ihm Gewahrsam und weitere strafrechtliche Konsequenzen.

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Sulzheim Lkr. Schweinfurt: Autofahrer berauscht und ohne Führerschein

Am Samstagabend hat die Polizei in Sulzheim im Landkreis Schweinfurt einen 33-jährigen Autofahrer gestoppt, der gleich mehrere Straftaten begangen hat. Der Mann war auf der B286 von Gerolzhofen nach Schweinfurt unterwegs und zeigte deutliche Anzeichen von Alkohol- und Drogenkonsum. Später gestand er den Konsum auch – Ein Atemtest ergab rund 0,25 Promille. Außerdem stellte sich heraus, dass der Fahrer keinen Führerschein besitzt. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten zusätzlich Amphetamin. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein, nahm dem Mann den Fahrzeugschlüssel ab und ordnete eine Blutentnahme an.

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Wer schafft es ins Achtelfinale des Toto-Pokals?

In der zweiten Runde ist der 1. FC Schweinfurt 05 morgen beim Bayernligisten Eintracht Bamberg gefordert. Im vergangenen Jahr trafen beide im Viertelfinale aufeinander – damals setzten sich die Schnüdel mit 3:1 durch. Anpfiff ist um 18 Uhr im Fuchsparkstadion.
Auch der TSV Aubstadt greift morgen ins Pokalgeschehen ein. Der Regionalligist reist zum Landesligisten TuS 1893 Aschaffenburg-Leider. Dort beginnt die Partie um 19 Uhr.

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Schweinfurt: Große dunkle Rauchwolken über den Hafen

Große, dunkle Rauchwolken waren Mittwochmittag mehrere Minuten am Himmel über dem Schweinfurter Hafen zu sehen. Grund war ein Brand am Wertstoffhof. Die Feuerwehren aus Schweinfurt und Sennfeld waren im Einsatz, das Feuer ist bereits gelöscht. Ein Müllcontainer mit Elektroschrott ist in Brand geraten. Grund waren wahrscheinlich Batterien im Elektromüll, die sich entzündet haben. Es gibt keine Verletzten und eine Gefahr für Menschen bestand nicht.

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Werneck: Fünf Millionen Euro Förderung

Knapp fünf Millionen Euro fließen nach Werneck – und zwar für das Kreisalten- und Pflegeheim. Das Geld stammt aus dem Förderprogramm „PflegesoNah“, wie Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach heute mitteilt. Mit dem Zuschuss wird das Kreisalten- und Pflegeheim modernisiert und erweitert. Insgesamt entstehen dort über 150 Pflegeplätze oder werden erneuert, darunter sind Dauer- und auch Kurzzeitpflegeplätze. Ziel ist eine bessere, wohnortnahe Versorgung. Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 13 Millionen Euro.

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Schweinfurt: Haushalt genehmigt – Stadt muss weiter Sparen

Die Stadt Schweinfurt muss weiter sparen – und nochmal den Rotstift ansetzen. Die Regierung von Unterfranken hat den Haushalt für 2025 jetzt zwar genehmigt, so können beispielsweise Zuschüsse und Fördergelder ausgezahlt werden. Aber: Statt geplanten 24 hat die Regierung Schweinfurt nur 15 Millionen neue Schulden genehmigt. Auch im laufenden Betrieb muss gespart werden. Oberbürgermeister Remelé hat deswegen eine Haushaltssperre erlassen. Für Sach- und Dienstleistungen darf die Stadt nur 80 Prozent des geplanten Budgets ausgeben. Zudem kündigt Remelé an, viele große und kleinere Projekte müssten erneut auf den Prüfstand.